Therapien

Originale Bowen Technik

Die originale Bowen Technik ist eine sanfte und ganzheitliche Muskel- und Faszientherapie. Sie wurde nach ihrem Entwickler dem Australier Tom Bowen benannt. Zunächst für Menschen, wurde die Technik später auf Tiere übertragen. Dabei werden an bestimmten Schlüsselstellen des Körpers sanfte rollende Bewegungen, sogenannte „Moves“ ausgeführt. Entsprechende Pausen zwischen den Moves sorgen dafür, dass die Informationen vom Körper verarbeitet werden können. In der Folge werden die Selbstheilungs- und Regulationsmechanismen angeregt, sowie das Körper- und Zellgedächtnis angesprochen, um Schon- und Schutzmechanismen von Körper und Psyche sanft anzusprechen. Die originale Bowen Technik eignet sich insofern zur Unterstützung bei körperlichen Leiden (Bewegungsapparat, Lungen- und andere Organbeschwerden, Vor- und Nachsorge nach Eingriffen und Unfällen, zur Gesunderhaltung von Sport- und Ausstellungstieren sowie Senioren) sowie bei seelischen Problemen (wie Trauma, Ängste, Verlust).

Angewandte Selbstmedikation/ Praktische Zoopharmakosognie

Die sogenannte Zoopharmakosognie ist ein junger Zweig der Biologie. Es ist die Wissenschaft von dem instinktiven Wissen der Tiere über Heilpflanzen und Heilerden. Die angewandte oder praktische Zoopharmakosognie wurde von Caroline Ingraham entwickelt und von Schülern wie Nayana Morag in den letzen Jahren bekannt gemacht. Es ist eine ganzheitliche Methode unseren Tieren die Möglichkeit zu geben ihre angeborenen Instinkte in Bezug auf Pflanzen und Erden zu nutzen. Indem nach bestimmten Gesichtspunkten Kräuter, Wurzeln, Blätter und Blüten ausgesucht werden (als getrocknete Kräuter oder als konzentrierte ätherische Öle) können wir den Tieren die Freiheit geben selbst zu wählen und Bedürfnisse zu stillen, die uns vorher unbekannt gewesen sind. Diese Methode ist im eigentlichen Sinne keine Therapie, aber sie hat sich als sehr wertvoll therapiebegleitend erwiesen und wird nach einer Einführung vom Besitzer daheim fortgeführt.

Klassische Homöopathie

Die klassische Homöopathie wurde von Samuel Hahnemann entwickelt. Sie basiert auf der Theorie und Praxis, dass krankheitserregende Stoffe in extrem hoher Verdünnung gegen ähnliche Erkrankungen eingesetzt werden können, die sie zu verursachen im Stande sind. Dieses Prinzip ist das homöopathische Prinzip „similia simibilum currentur – Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden – und ist der Grundstein einer homöopathischen Fallaufnahme. Die klassische Homöopathie geht von bis zu drei erworbenen und/oder vererbten Krankheitsebenen aus, den sogenannten Miasmen, die sich untereinander vermischen und verkomplizieren können. Krankheiten können dementsprechend miasmatisch mehrschichtig sein oder ohne miasmatische Grundlage. Nach den gewonnen Erkenntnissen richtet sich die spezifische Behandlung und deren Dauer.