Klassische Homöopathie

Die klassische Homöopathie ist ein fester Zweig der europäischen Naturheilkunde. Dabei unterscheidet sich die Anwendung im Bereich der Selbstanwendung daheim als Notfall oder Hausapotheke (D-Potenzen) sehr von der Anwendung in der Tierheilpraxis (C-Potenzen, LM und Q-Potenzen, Fincke- und Fluxuationspotenzen). Viele Erkrankungen müssen von Grund auf angeschaut werden, um so die Wurzel und das Symptom gleichzeitig zu therapieren. Für gewöhnlich nutzt der Tierhomöopath dafür homöopathische Einzelmittel, die er in mittleren bis hohen Potenzen einsetzt und sorgfältig die Reaktionen beobachtet, um abzuschätzen, ob er auch die Wurzel „erwischt“ hat.

In der Homöopathie gibt es zwölf verschiedene Reaktionsmuster, bei jedem Patienten muss abgewogen werden in welches Reaktionsmuster er fällt. Dementsprechend wird die Therapie angepasst oder gleichbleibend fortgesetzt.
Im Idealfall findet man sich schnell zurecht in der Krankengeschichte, aber ebenso oft muss man sich auf die Detektivarbeit einlassen, die ein komplexes Krankheitsbild erfordert.
Werfen Sie die Flinte nicht zu schnell ins Korn!
Oftmals ist eine homöopathische Behandlung parallel zu anderen Maßnahmen, auch schulmedizinischen, möglich, so dass ein Behandlungsrhythmus entstehen kann. Dies ist insbesondere wichtig überall, wo Gewebe, Knochen, Knorpel bereits geschädigt wurde.